Den Tod ebenso feiern wie das Leben
In der Bestattungskultur der ghanaischen Ethnie Ga wird der Abschied vom Leben oft bunt, kreativ und persönlich gestaltet. Die Ethnologin und Fotografin Regula Tschumi hat über 20 Jahre lang diese Bestattungskultur erforscht und dokumentiert. Ihre Fotos zeigen unterschiedliche Arten der Aufbahrung für Begräbnisfeiern sowie einzigartige Särge, von Tieren über Nähmaschinen bis hin zu Flugzeugen, welche die Persönlichkeit der Verstorbenen widerspiegeln.
Am 26. März 2026 um 19 Uhr spricht Dr. Tschumi in der Kunsthalle “Talstrasse” über ihre Arbeit im Rahmen der Ausstellung „Echo des Unbekannten. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit“.
Die Veranstaltung wird unterstützt von Hans von Holdt Bestattungen.
Eintritt: 15 € / ermäßigt & für Mitglieder 12 € (inklusive Ausstellungsbesuch)
Anmeldung: info@kunstverein-talstrasse.de
Abbildung ©Regula Tschumi
